Welthunger 2018: Teil 3 – Teufelskreis der Armut


 

Im ersten Teil ging es um rohe Zahlen und Fakten zum Thema Welthunger / Unterernährung und wir fanden heraus, dass fast 900 Millionen Menschen hungern!

Im zweiten Teil über die Auswirkungen von Mineral/- und Vitaminmangel – was weltweit 2 Milliarden Menschen betrifft.

Nun steigen wir mehr in die Hintergründe ein und beleuchten Zusammenhänge wie es zu so gewaltigen Zahlen kommen kann.

Ein Hinweis vorweg: Viele Themen in diesem Artikel könnten (und müssten zum vollen Verständnis) viel ausführlicher betrachtet werden…das würde aber ganze Bücher füllen und ist als Artikel nicht möglich – mir geht es darum Zusammenhänge schnell und logisch zu erläutern.

Der Teufelskreis der Armut? Oder des Hungers?

Hunger resultiert immer aus Armut – und Armut aus Hunger.

Oft ist Armut ein sich selbst erhaltender Teufelskreis: Eine mangelhafte Ernährung führt zu einer langsameren Entwicklung und höherer Krankheitsanfälligkeit, also mehr Ausgaben und gleichzeitig weniger Einnahmen durch eine geringere Produktivität. Dieser Teufelskreis erfasst häufig ganze Familien und sogar ganze Länder.

Ich will nur kurz anmerken, dass dies sogar in Deutschland in ähnlicher (abgeschwächter) Form vorkommt: In der Armut angekommen ernährt man sich fast zwangsläufig schlechter (und die meisten trinken häufiger…), dadurch ergeben sich natürlich häufiger Krankheiten und/oder psychische Probleme und sorgen für ein insgesamt geringeres Energieniveau => weniger Motivation und Tatendrang aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

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